KMK-Fremdsprachenzertifikat

Zertifizierung der Fremdsprachenkenntnisse in der beruflichen Ausbildung

 

Auf der Grundlage einer Rahmenvereinbarung der Kultusministerkonferenz können die Beruflichen Schulen auf freiwilliger Basis auch in Mecklenburg-Vorpommern eine Prüfung anbieten, wodurch ihre Auszubildenden die Möglichkeit zum Erwerb des KMK-Fremdsprachenzertifikats haben, das sich am Europäischen Referenzrahmen für Sprachen orientiert.

 

Wozu dient es?
Als europaweit anerkannter Beleg über Fertigkeiten in einer Fremdsprache zur Vorlage bei zukünftigen Arbeitgebern

 

Was beinhaltet es?
Einen Nachweis der berufsbezogenen Fremdsprachenkenntnisse in vier Kompetenzbereichen

 

Was wird geprüft?
Die Prüfung besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil. Dabei werden folgende Fertigkeiten geprüft:

  • Rezeption: Informationen aus Texten und mündlichen Mitteilungen entnehmen
  • Produktion: Schriftstücke verfassen
  • Mediation: Texte aus der oder in die Fremdsprache übertragen
  • Interaktion: Allgemeinsprachliche und berufsbezogene Gespräche führen

Die Prüfung gilt als bestanden, wenn im schriftlichen und mündlichen Teil jeweils mindestens 50 % der Höchstpunktzahl erreicht sind.
Das Zertifikat kann auf drei verschiedenen Niveaustufen abgelegt werden, wobei die Schulen in jedem Schuljahr entscheiden, welche Niveaustufen für welche Berufsgruppen angeboten werden.

Die KMK-Prüfung zur Zertifizierung der Fremdsprachenkenntnissen an Berufsschulen wird an unserer Schule jährlich seit 2001 durchgeführt. Daran nehmen die Auszubildenden des Bereichs Elektrotechnik/Informationstechnik teil.